Freitag, 26. Oktober 2012

Träume und das werte Befinden.

Träume sind echt was besonderes. Es gibt sie in so vielen unterschiedlichen Arten mit unzähligen Bedeutungen, bei jedem Menschen individuell.

Ich persönlich träume relativ viel und gerne, auch die unschönen. Sie können zeigen, worüber man sich Gedanken machen sollte.
Hattet ihr schon einmal einen Traum in dem ihr fast gestorben seid? Sicher, oder? Ich glaube es gibt kaum Menschen die von sich behaupten können, dass sie nie einen solchen Traum hatten. Selbst als Kind plagte mich ein Traum, in dem mich der Sensenmann verfolgt hatte. Mir einer Menge von Versuchen und Arten, jedoch zum Teil Dingen, die mir zunächst bedrohlich erschienen, sich aber im Endeffekt als ungefährlich erwiesen.
Dieser Traum suchte mich ungefähr 3 oder 4 Mal heim. Irgendwann wusste ich jedoch, dass ich träume, mit dem zweiten fing es schon so leicht an, beim dritten war es mir wirklich klar und habe ihn mit dieser Erkenntnis verändert. Obwohl mir im Traum gesagt worden ist, dass es lassen soll, es zu gefährlich war. Von solchen Warnungen wollte mein Traum-Ich jedoch nichts mehr hören und hat sich dem Sensenmann gestellt. Das wahre Ende habe ich nie gesehen, weil ich aufgewacht war und danach nie wieder diesen Traum hatte. Man könnte jetzt spekulieren und sagen, dass das Ende „offen“ war, weil ich entweder in den Himmel oder in die Hölle kommen würde, sich der Sensenmann als Engel entpuppt oder als schwarzer Teufel.
Solche Sachen sind und bleiben dem Menschen nun Mal ungewiss, aber das ist vielleicht auch gut so.

In den Ferien hatte ich einen Traum, in dem ich... eigentlich gestorben bin. Ich bin mit einem Mädchen Händchen haltend, wahrscheinlich um uns gegenseitig Mut zu machen, von einer Art sehr hohen Mauer gesprungen, ähnlich der Anhöhe einer Brücke, die über eine Autobahn verläuft. Man könnte sagen, dass wir sterben wollten, ich wollte also Selbstmord begehen.
Bevor wir dort hochgestiegen waren, konnte ich noch aus den Augenwinkeln einen Mann erkennen, der dort war.
Wir sind also gesprungen, nur nach dem aufkommen, war ich nicht ganz tot und habe noch diesen Mann auf uns zukommen sehen, bis mir schwarz vor Augen wurde. Plötzlich ist nur noch ein Bild von mir aufgeblendet, wie ich an irgendwelchen Kabeln die zu Maschinen führten, am Leben gehalten worden bin, danach war ich aufgewacht.
Vielleicht ist es nicht gut, einen solchen Traum zu offenbaren, aber irgendwie ist es mir plötzlich wichtig geworden.
Ich weiß nicht, ob das eine Zukunftsversion war (ich hatte tatsächlich schon ein paar...), ob ich zu dieser Zeit irgendwelche Probleme hatte, die zu einem Suizid führen sollten, Fakt ist jedoch, dass ich nicht gestorben bin und am Leben gehalten worden bin, jedoch nur durch Maschinen, unfähig, irgendetwas zu machen (Beine und Arme waren zur Hälfte an solchen Kabeln angeschlossen), gesprochen habe ich auch nicht.
Ich denke, dass ich nach diesem Traum nun bewusst weiß, dass ich nicht durch irgendwelche Maschinen am Leben gehalten werden möchte, wenn tatsächlich der Tag kommen sollte, an dem ich einen Unfall haben werde (möglicherweise war es schließlich nicht unbedingt ein Selbstmordversuch, eher eine Art Möglichkeit, zu sterben, aber nicht ganz tot zu sein) und je nach dem, lieber meine Organe gespendet werden sollten, um irgendwelchen Menschen das Leben zu retten, anstatt sie bei mir zu behalten, Organe, die für mich eh nicht länger gebraucht werden würden.

Eigentlich hatte ich vor, schon viel früher zu bloggen, nur hatte ich ein weiteres Mal keine Lust gehabt und war unglaublich müde. Die Tage vergingen im lernen und Charmed – Zauerhafte Hexen zu schauen, dazu auch noch Ghost Whisperer und allem, was auf Kabel 1 lief. Ich finde die Serien echt klasse.

Über die Schule kann ich mich derzeit weiterhin nicht beklagen, selbst die Noten sind relativ gut:
In den meisten Fächern habe ich mich teilweise extrem schlechter eingeschätzt, wie es in Wirklichkeit war.
Beispielsweise dachte ich, dass ich eine 5 in Englisch haben würde und bekam eine 2(-).
Bisher läuft also alles recht gut, Biologie habe ich gestern geschrieben (meine erste Bio-LK-Klausur), hab viel rumgeraten. Von 2 Themen die ich nicht gelernt habe, kamen zwei Themen dran die zusammen ungefähr 90/100 Punkte ergaben. Hach ja, mal sehen, wie gut mich mein Rumraten gerettet hat! Übrigens musste ich in dieser Klausur zwischendurch wieder so lachen, wahrscheinlich haben sich die anderen gefragt, was mit mir los wäre, oder ob ich echt so viel Spaß daran hätte. Verzweiflungslachen aufgrrund ratens und kreieren lächerlicher Aussagen.

Seit Montag habe ich mich so auf dieses Wochenende gefreut, weil die Müdigkeit so präsent war, kaum auszuhalten. Morgen heißt es dann erst einmal ausschlafen und was danach noch ist, bleibt ungewiss.

Ach ja, hat ihr eigentlich schon gesehen, meine treuen, wundervollen Leser dieses Textes, dass ich mir einen formspring account erstellt habe? Ich hoffe aufrichtig, dass mir sehr bald schon ein paar Fragen gestellt werden. Ich bin so aufgeregt, enttäuscht mich nicht!
Der Link zu meiner Seite ist hier unter "Weiteres..." zu finden.
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 Grundnahrungsmittel: Energiegetränk (das ist nur die Kühlschranktür!)
 Es ist verschwommen, unbearbeitet (bis auf Verkleinerung) und scheiße, aber irgendwie hat es auch 'was, finde ich...

 Achtet bitte nicht auf die Schrift, die is da gerade nämlich ziemlich unschön.
Meine Mutter hat irgendwann mal son Druckleistift gekauft und der is echt cool! Ich mag ihn, schreibe unglaulich gern damit. Herz. Herz.
Und ja, das war der Anfang zur Vorbereitung auf die Biologieklausur...



Kommentare:

♥ Mimi hat gesagt…

unschöne schrift? ich glaub du hast meine sauklaue noch nicht gesehen... o.O

Kata hat gesagt…

Okay, mir würde so ein Traum
eigentlich ziemliche Angst machen.
Ich hatte noch nie einen Traum vom
Tod, zumindest kann ich mich nicht
bewusst daran erinnern. Wenn ich
träume, dann immer sehr
verschwommen und irgendwie
unbedeutendes Zeugs, leider. Auch
sowas wie im Traum fiegen oder
dieses typische "Ich-falle-runter-
Aufwachgefühl" hatte ich noch
nie... Naja, aber ich empfinde das
Organspenden ebenfalls als absolut
richtig und es ist auf jedenfall
wichtig, sich darüber im Klaren zu
sein, ob man lebenserhaltende
Maßnahmen haben will oder nicht,
allein schon um die Entscheidung
den Angehörigen abzunehmen.
Schöner Post!

Mehms hat gesagt…

Du bist ein wahrer Traummanager. Ich wünschte ich könnte so etwas auch. Es ist bestimmt zu gut, seine Träume steuern zu können und dadurch den Ablauf zu beeinflussen. Und von diesem einem Traum hast du mir ja bereits erzählt. Echt gruselig... Könnte glatt Basis für ein neues Horrorfilm-Drehbuch sein.

Ann L. hat gesagt…

dankeschöön! :-)
Ich bin momentan an der Cote d'Azur :-)
Liebe Grüße, The Golden Glitter

Tink hat gesagt…

Hallo Dom,
erstmal bist du weiter im Rennen :) Du hast ja geschrieben, dass du deine E-Mail Adresse nicht gerne Preis geben möchtest und ich sie auf dem Blog finde. Das ist für mich völlig in Ordnung und akzeptiere ich voll und ganz. :)
Sofern sich nicht mehr als 24 Teilnehmer melden, bist du auf jeden Fall dabei. Sollten sich mehr als 24 melden, dann lose ich aus. Aber selbst dann ist die Chance noch sehr hoch :-).
Donnerstag schreibe ich die Mails mit den Türchen.

LG
Tink

Ninii hat gesagt…

Mehms hat recht! Basis eines Horrofilmes.
Ich mag es viel lieber, wenn ich in einem Traum weiß, dass es einer ist. Ich kann dann selbst entscheiden und Sachen kreieren, die eigentlich nicht existieren. xD hört sich krank an aber so ist das nunmal, ich kann in meinen Träumen (so fern es mir bewusst ist, dass es einer ist) sachen 'erschaffen'.

Das mit den Noten is auch echt geil. Dein Bio ist ungefähr so verlaufen, wie mein Mathe ^^ :'D

Ich habe neulich ein altes Handout gefunden, das von dir geschrieben wurde. Ich finde es ziemlich interessant, wie sich deine Schrift wieder einmal verändert hat. :D Ich kann nur nicht sagen, welche mir besser gefällt. Wo bei ich so ganz heimlich ja schon zu der alten Schrift tendiere, weil mir dieses 'klein-groß' Verhältnis irgendwie zugesagt hat. Mh mh :D

Ach ja im übrigen geiler header :D:D:D